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Künstlerhaus 2016

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FUNKENFLUG 4

How to Make the World Work.

Ein Abend von und mit CELLE
in Referenz zu Richard Buckminster Fuller
featuring Klaus Schafler und Thomas Thurner


Künstlerhaus, Obergeschoß

14. Jänner 2016, 19:00 Uhr



CELLE

How to Make the World Work


Nicht alles ist gleich wichtig, aber nichts ist unwichtig.

Ein Raum soll nicht festgelegt sein, soll kein statisches Gefühl vermitteln, sagt Richard Buckminster Fuller, sondern soll dem Wechsel stattgeben, sodass seine Bewohner auf ihm spielen können wie auf einem Klavier. Und ebenso, wollen wir ergänzen, soll auch die künstlerische Handlung keine feste sondern eine transitorische Form annehmen, an der alle Mitwirkenden – Akteure und Publikum – einen wesentlichen Anteil haben.


Ein oberstes Anliegen des 2010 zunächst aus Mitgliedern des Künstlerhauses gegründeten CELLE-Kollektivs ist Kommunikation und Austausch. Ein bisheriges Credo lautet: Die Handlungsfelder sind programmatisch nicht begrenzt und die Ausdrucksformen werden je nach Gegebenheit bestimmt. Diesem Gedanken entsprechend lässt sich die Arbeitsweise von CELLE keiner einzelnen Kunstgattung zuordnen, die Wahl der Medien wird dem jeweiligen Projekt angepasst, die Grenzen zwischen performativer, bildender oder angewandter Kunst, Musik und Literatur sind durchlässig. Die Konzepte bleiben oft bis zuletzt für Veränderungen offen. Zentrale Themen sind Kollektiv, Zusammenarbeit und AutorInnenschaft. Die Methode ist die des wiederholten Befragens der Zusammenhänge. Ausstellungen/Aktionen (Auswahl): Der Raum nach dem Raum, Kunsthaus Muerz; È mobile, WUK Wien/Karlsplatz (2015)  War Was, HGM Wien; Die Würde des Künstlers, MUSA Wien; Die Welt, Künstlerhaus Wien (2014)  Collection, Künstlerhaus Wien (2013) Sarajevo Transit, Collegium Artisticum, Sarajevo (2012) Publikation: CELLE Welt von A-Z, Stein Verlag (2014)


Klaus Schafler arbeitet zu Phänomenen der Öffentlichkeit und Verräumlichung von Wandel in sub-urbanen Landschaften und geo-politischen Situationen, zu dem was stattfindet und vielleicht sein wird. Installationen, Interventionen und Research-basierte Kollaborationen. Studien der Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien, der Wirtschaft an der Universität Graz und an der Facoltà di Scienze Politiche Messina | Arbeiten für die Kunsthalle Exnergasse Wien sowie für das Kollektiv K.U.L.M. | Fellow resident am LMCC, New York, Visiting Critic am ART OMI, Ghent, NY | Publikation: Hacking the Future and Planet, Folio 2013 | Geboren in Graz, lebt in Wien. Ausstellungen/Projekte im Öffentlichen Raum (Auszug): 2015 Landschaft in Bewegung, Kunsthaus Graz; Mission W - Skulptur im Wienerwald, Wien; Ostrale 015,Dresden; 2014 Informal Common Grounds, S.M.U.R. mit Teatro Valle Occupato und Metropoliz, Rom; Halftime in Cooling Jackets, The Shed Space, Brooklyn, NY; 2013 Portable Nation, Malediven Pavillon, 55.Biennale di Venezia. Lectures/Performances/Aktionen (Auszug): 2015 Hypernatural Landscapes of the Anthropocene, Konferenz, Kunsthaus Graz; Renewable Futures, Konferenz, mit M. Richter, Stockholm School of Economics und Latvian National Library, Riga; 2014 Renewable Futures, Conference on art, science and cultural innovation, Goethe Institute Riga.


Thomas Thurner ist gemeinsam mit Enrique Guitart, Günther Friesinger und Ronald Strasser Mitbegründer des Richard Buckminster Fuller Institute Austria (RBFi Austria). Laborsituationen sind Thurners bevorzugte Umgebung. Die Stationen: R&D in der Elektronik, Hörfunkherausgeber, Fundraising Manager, Webcasting, Aufbau eines Netzkulturlabors und Konsulent für Innovationsprozesse und -räume. Arbeitet bei Semantic Web Company und Quartier für Digitale Kultur. Schwerpunkte: Innovation, Web3.0, Enabling Spaces, Radical Innovation, Creative Industries.

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